Der Wunsch für ein Jahr ins Ausland zu gehen ist ja schön und gut, aber dabei sollte man vor lauter Euphorie über den eigenen Entschluss und die Zustimmung der Eltern nicht die Frage der Finanzierung vergessen. Was nutzen alle Pläne, wenn sie sich durch einen eventuellen finanziellen Engpass nicht realisieren lassen?
Hier schon Selbständigkeit zu zeigen ist das A und O, damit das Auslandsjahr auch wirklich auf gesicherten Beinen steht. Wenn man nicht gerade mit reichen Eltern gesegnet ist, heißt es sich nach Alternativen umzusehen. In der Regel macht es Sinn, mindestens ein Jahr vor Reiseantritt mit den Planungen zu beginnen, um Geld zusammenzusparen und Anträge für einen Zuschuss zu stellen.
Durchschnittlich 6500 € kostet solch ein Austauschjahr. Doch wenn man es unbedingt möchte, dann wird es auch an der Finanzierung nicht scheitern. Je nachdem, wie alt man ist, kann man sich mit Nebenjobs seinen Traum finanzieren. Ob durch Babysitten, Zeitungen austragen oder auch als Nachhilfelehrer - Ziel sollte es sein. so viel Geld wie möglich aufs Sparbuch zu legen. Auch der Geburtstag oder bestimmte Feste sind gute Gelegenheiten, um Eltern, Verwandte oder Freunde zu bitten, statt Gegenstände lieber Geld zu schenken, weil man unbedingt jeden Cent für das Auslandsjahr sparen möchte.
Neben den eigenen Aktivitäten kann man BAföG beantragen oder sich auch um ein Stipendium bemühen. Besonders das Bafög kann eine große Hilfe sein, da es monatlich bis zu 383 € geben kann und auch, je nach ausgewähltem Land, bis zu 2000 € Reisekosten bezuschusst werden können.
In den meisten Fällen steht die Finanzierung zu Beginn des Auslandsjahres auf sicheren Beinen. Sollte es aus irgendeinem Grund später im Gastland finanziell etwas eng werden, kann man (je nach Alter) auch im Land selber jobben. Hier würden sich beispielsweise Jobs in der Gastronomie, in der Agrarwirtschaft oder ähnliches anbieten.
Neben dem finanziellen Aspekt bekommt man so auch gleich einen richtigen Einblick in das Leben und Arbeiten im jeweiligen Land, was unter Umständen eine spätere Entscheidung dort zu studieren oder zu arbeiten sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann. Hat man frühzeitig mit der Planung für ein Auslandsjahr begonnen und stellt dann fest, dass es mit dem Geld doch nicht klappt, muss man nicht gleich auf alles verzichten, sondern das Vorhaben um ein Jahr verschieben, was auch nicht das Schlechteste ist, weil man dann sicher genug Zeit hat um zu sparen.
Ein Jahr im Ausland zu verbringen, die Sprachkenntnisse vertiefen,
möglichst viel vom ausgesuchten Land sehen und die Menschen und
deren Kultur kennen lernen, sind für viele Schüler eine faszinierende
Angelegenheit.
Doch kaum hat der reisewillige Schüler den Wunsch ausgesprochen
für ein Jahr ins Ausland zu gehen, kommen zahlreiche Einwände,
besonders, wenn es um die Finanzierung geht.
Was viele Eltern und Schüler nicht wissen ist, dass es eine finanzielle Hilfe vom Staat geben kann. BAföG heißt hier das Zauberwort, welches oftmals die Türen zum Auslandsjahr öffnet und das monatlich bis zu 383 € auf das Konto fließen lassen kann. Je nach dem im welchem Land man sein Auslandsjahr absolviert, kann das eine ganze Menge Geld sein, mit dem sich das Jahr mitfinanzieren lässt.
Hier rechtzeitig zu planen gehört mit zu den wichtigsten Voraussetzungen, wenn ein Schüler ins Ausland möchte. Am besten ist es bereits 1-2 Jahre vor dem Tag X mit der konkreten Planung zu beginnen, die neben der Auswahl der Organisation und der Bewerbung ganz besonders die finanziellen Aspekte beinhalten sollte.
Für Austauschschüler heißt das rechtzeitig den Antrag für eine Förderung nach dem Berufbildungsgesetz zu stellen. Abhängig ist die Förderung von dem Einkommen der Erziehungsberechtigten, bietet aber den Vorteil, dass das Geld nicht zurück bezahlt werden muss. Die Berechnung, ob man Anspruchsberechtigt ist, erfolgt mit einem recht komplexen Schlüssel und es müssen neben dem Antrag zahlreiche Lohn- und Gehaltsbescheide, der Steuerbescheid, sowie ein Nachweis über alle positiven Einkünfte abgegeben werden.
Außerdem müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein, wie etwa der ständige Wohnsitz in Deutschland, Nachweise über die vorhandenen Sprachkenntnisse oder auch das nach dem Jahr im Ausland hier die Schule weiterbesucht wird.
Zeigt
die Berechnung, dass ein Schüler das BAföG erhalten kann,
dann ist ein weiteres Plus drin: Bei einem Schüleraustausch
innerhalb Europas wird ein Zuschuss von
1000 €, und bei
einem Auslandsjahr außerhalb von 2000 € als Reisezuschuss gewährt. So kann
der Traum, ein Jahr in einem fernen und vielleicht noch fremden Land
zu verbringen, doch sehr schnell Realität werden.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, kostenlos den aktuellen Schüleraustausch-Katalog 2010 anzufordern, als auch die Anmeldung für ein unverbindliches Interview finden Sie bei unserem Partner TravelWorks. Dort gibt es auch weitere Informationen zu Stipendien, Schulen als auch Regionen für ein mögliches Auslandsjahr in den USA.