Die Dauer eines Auslandsjahrs in den USA

Wirklich immer ein ganzes Jahr in den USA?

Der Begriff des Auslandsjahres in den USA ist etwas missverständlich, weil viele Schüler "nur" ein halbes Jahr dort verbringen. Ein Schuljahr bedeutet – je nach Organisation, die den Trip vermittelt – üblicherweise einen Aufenthalt vor Ort von zehn oder elf Monaten, ein halbes Schuljahr bedeutet dementsprechend fünf Monate. Für welche Variante du dich entscheidest, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir nachfolgend kurz skizzieren wollen und Vor- und Nachteile beider zeitlichen Varianten vorstellen.

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Preisunterschiede je nach Dauer

Die eigentlichen Kosten für die Organisation beim ganzjährigen Aufenthalt sind nur unwesentlich höher als bei einem halben Jahr. Andererseits steigen natürlich die Kosten für Taschengeld und eventuell weitere Nebenkosten wie Versicherungen. Der Preis sollte also bei der Entscheidung über die Länge deines USA-Aufenthaltes maximal eine untergeordnete Rolle spielen.

Ein ganzes Jahr Schüleraustausch USA

Der größte Vorteil eines einjährigen Programmes ist, dass du wesentlich mehr Zeit und Muße hast, Land und Leute kennenzulernen und richtig in das Alltagsleben einzutauchen. Denn du kannst die Menschen wesentlich besser kennenlernen, je mehr Zeit du hast. Außerdem hast du in einem Jahr mehr Möglichkeiten, im Land zu reisen und auch andere Orte als den deiner Gastfamilie zu erfahren.

Ein halbes Jahr Schüleraustausch USA

Wenn du tendenziell zu Heimweh neigst oder zu Beginn des Austauschjahres etwas unsicher bist, könnte sich ein halbes Jahr empfehlen. Denn die tatsächlich vier bis fünf Monate vergehen sehr schnell. So bleibt kaum Zeit, dass sich ungute Gefühle einstellen. Andererseits kannst du natürlich in besonderen Fällen jederzeit den Aufenthalt abbrechen und nach Deutschland zurückkehren.

Ein großer Vorteil eines halben Jahres und gleichzeitig Nachteil eines ganzen Jahres ist, dass du im halben Jahr entsprechend weniger Unterrichtsstoff in der Heimat verpasst. Wer ein ganzes Jahr fährt, kann – je nach Bestimmung "seines" Bundeslandes – eine Schulklasse in der Heimat überspringen. Allerdings musst du dir bewusst sein, dass die Qualität der Lehre in den USA – zumindest auf den öffentlichen Schulen – eine andere ist als bei uns in Deutschland.

Erst Halbjahr, dann ein ganzes Jahr

Viele Organisationen ermöglichen es dir, die Entscheidung erst während deines USA-Trips zu treffen, ob du ein halbes oder ein Jahr bleibst. Du kannst das dann gut machen, wenn du zu Schuljahresbeginn in die USA fliegst und zunächst ein halbes Jahr anpeilst. Wenn es dir sehr gut gefällt und alles Organisatorische geregelt ist, kannst du dann nach einer vorgeschriebenen Zeit entscheiden, ob du verlängern möchtest oder nicht. So bist du sehr flexibel.

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