Auslandsjahr USA: (Bundes-)Staat wählen

In der Vorbereitung auf dein USA-Austauschjahr hast du dich sicher intensiv mit dem Land auseinandergesetzt. Dabei wirst du festgestellt haben, wie vielfältig und facettenreich das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ist. Vielleicht hast du auch schon eine bestimmte Region oder einen Bundesstaat ausgeguckt, in dem du am liebsten dein Jahr verbringen möchtest. Aber klappt das auch? Erfüllen die Organisationen, die die Gastschüler vermitteln, deren Wünsche nach einem bestimmten Ziel?

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Wird mein Zielwunsch erfüllt?

Das kann man generell nicht beantworten. Tendenziell eher nein. Denn bei  der Mehrheit der Organisationen werden die Wünsche der Schüler nach einer bestimmten Region oder einem Bundesstaat nicht erfüllt. Es gibt aber auch Veranstalter, die deinen Wunsch erfüllen, allerdings dann gegen einen Aufpreis.

Der Einfluss auf das Ziel als Austauschschüler

Natürlich hat das nichts mit Schikane oder Unfreundlichkeit der Organisation gegenüber den Kunden zu tun, sondern es hat gute Gründe, warum die Wünsche der Gastschüler selten – und wenn dann kostenpflichtig – erfüllt werden. Denn der Grund deiner Reise ist nicht in erster Linie ein touristischer, sondern du möchtest ja das Land und seine Leute hautnah und echt kennenlernen. Du willst und sollst ein halbes oder ganzes Jahr in das Alltagsleben einer amerikanischen Gastfamilie, in den Schulalltag und das Freizeitleben deiner Gastfamilie eintauchen. Darauf kommt es an. Wo das Ganze stattfindet, ist unwichtig.

Erwartungen und Realität

Der Wunsch, zum Beispiel im sonnigen Kalifornien, im vielfältigen Florida oder in einer der gigantischen Metropolen unterzukommen, ist ja durchaus verständlich. Aber erstens werden Austauschschüler nur sehr selten in den Metropolen untergebracht und zweitens entspricht die Realität – ob in Kalifornien oder einem ländlichen Bundesstaat – meist kaum den Erwartungen, die ein Schüler daran hat. Wenn du in eine bestimmte Region möchtest, weil du dort Freunde und/oder Verwandte hast, ist das ebenfalls kein Argument dafür, dir diesen Wunsch zu erfüllen. Denn wie bereits erwähnt, steht die Integration in den „normalen“ Alltag im Vordergrund und nicht, ob du in der Nähe jemanden kennst, der diese Integration möglicherweise erschweren würde. Du solltest realistische Erwartungen an deinen Aufenthalt haben. Diesen gewinnst du durch eine gewissenhafte Vorbereitung. Wo du am Ende in den USA landest, spielt keine große Rolle. Du kannst es ja eh – meistens – nicht beeinflussen.

Keine Regel ohne Ausnahmen

Die Ausnahme – neben der kostenpflichtigen Variante – ist es, wenn du aus medizinischen oder gesundheitlichen Gründen in eine bestimmte Region reisen möchtest beziehungsweise aus gesundheitlichen Gründen in eine bestimmte Region nicht (!) reisen solltest. Solche Gründe können zum Beispiel Allergien sein. Bei guten Begründungen wird eine gute Organisation versuchen, dementsprechend zu handeln und dir deinen Wunsch zu erfüllen.

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