Auslandsjahr USA: Vorbereitungsveranstaltungen

Gute Organisationen, die USA-Auslandsaufenthalte in Gastfamilien vermitteln, bieten Vor- und teilweise auch Nachbereitungsseminare an. Ist das notwendig und wozu dienen diese Vorbereitungsseminare? An dieser Stelle ein Hinweis vorab: Bei einigen Veranstaltern sind die Vorbereitungsseminare kostenpflichtig. Bedenkt also bei eurer Suche nach einer Organisation auch, ob diese solche Seminare anbietet und ob sie eventuell Kosten verursachen. Achtet auch darauf, wie ehemalige Austauschschüler die Vorbereitungsseminare bewerten, denn auch hier gibt es qualitative Unterschiede.

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Welche Arten von Vorbereitungsseminaren gibt es?

Grundsätzlich kann man drei Varianten von Vorbereitungsseminaren auf ein USA-Auslandsjahr unterscheiden. Die erste Variante ist ein halbtägiges beziehungsweise mehrstündiges Seminar in Deutschland, zu dem meist auch die Eltern eingeladen werden, die zweite Variante ist ein mehrtägiges Seminar, zu dem die Eltern – wenn überhaupt – meistens erst zum Abschlusstag hinzu gebeten werden und die dritte Variante sind Wochenendseminare in den USA zum Start in das Auslandsjahr. Nachfolgend stellen wir die Varianten genauer vor.

Halbtägige Vorbereitungsveranstaltung

Für die erste Variante ist der Begriff Seminar nicht ganz richtig, hier geht es eben „nur“ um eine mehrstündige Veranstaltung für die Schüler und deren Eltern, die in den meisten Fällen ebenfalls teilnehmen. Besonders gut sind solche Veranstaltungen, wenn sie von ehemaligen Austauschschülern als Ansprechpartner bereichert werden. Wichtig ist auch, dass nicht zu viele potentielle Austauschschüler und Eltern teilnehmen, damit auch die individuelle Beratung nicht zu kurz kommt. Meist werden bei solchen Veranstaltungen aber die wichtigsten Fragen rund um die Themen Flüge, Gastfamilie, Schule, Kultur, Finanzen und Formalitäten befriedigend oder gut abgearbeitet. Wenn dann noch Zeit für individuelle Anliegen bleibt und – ganz wichtig – auch schwierige Themen und potentielle Probleme nicht ausgeklammert werden, sind solche halbtägigen Veranstaltungen sehr sinnvoll und zielführend.

Mehrtägige Vorbereitungsseminare

Im Gegensatz zu der halbtägigen Veranstaltung bieten solche mehrtägigen Seminare – leider – nur vergleichsweise wenig Veranstalter an. Du bzw. deine Familie müsst selbst wissen, wie wichtig auch diese Facette der gewissenhaften Vorbereitung auf das USA-Auslandsjahr ist. Erfahrungsgemäß nehmen die Teilnehmer an diesen Seminaren viele Eindrücke und Erkenntnisse mit. Üblicherweise reist du allein zum Seminar und am letzten Tag holen deine Eltern dich ab und sind an der Abschluss-Veranstaltung ebenfalls dabei. Meist finden die mehrtägigen Vorbereitungsseminare kurz vor dem Abflug in die USA statt, etwa zwei bis sechs Wochen davor. Die Seminare sind verpflichtend, ohne wirklich triftigen Grund solltet ihr ihnen nicht fernbleiben. Ziel der Veranstaltung ist es, sich gegenseitig kennenzulernen, Kenntnisse über Land und Leute zu erlangen, informiert zu werden und zu diskutieren. All dies gehört zu einer guten Vorbereitung dazu. Die Jugendlichen leben, essen, schlafen und arbeiten meist zwei oder drei Tage zusammen und werden dabei von Profis entsprechend begleitet und vorbereitet. Ein gutes mehrtägiges Vorbereitungsseminar sollte nicht mehr als 30 Teilnehmer haben, ansonsten wird es schnell unübersichtlich und ist nicht mehr so zielführend wie in einer kleineren Gruppe. Es gibt Präsentationen, Gruppenarbeiten, Diskussionsrunden, Rollenspiele. Es geht um deinen Aufenthalt in der Gastfamilie, um die amerikanischen Schulen, um Land und Leute, aber auch um Organisatorisches und Formelles.

Wochenendseminar in den USA

Das sogenannte „Oriantation“ ist ein meistens zwei Tage dauerndes Vorbereitungsseminar im Gastland. Dieses bieten viele Organisationen zu Beginn des halb- oder einjährigen USA-Aufenthaltes an. Es ist sehr wichtig und wertvoll, denn dort wird dir der Einstieg in deinen neuen Lebensabschnitt erheblich erleichtert. Meist findet es in einer der großen Metropolen statt, so dass du erstens in Amerika „richtig ankommst“ und Land und Leute schon mal gut kennenlernen kannst und zweitens ist es meistens eine willkommene Abwechslung gleich zu Beginn, bevor danach für dich der Alltag in der amerikanischen Gastfamilie und in der Schule beginnt. Du lernst viele Austauschschüler und Mitarbeiter deiner Organisation vor Ort kennen, du kannst dich schon einmal mit Formalitäten vertraut machen und insgesamt erleichtert das Seminar dir den Einstieg in dein persönliches USA-Abenteuer. Natürlich finden diese Veranstaltungen in englischer Sprache statt, so dass du dich auch daran schon gewöhnen kannst. Ein Wochenendseminar sollte allerdings nicht ein vernünftiges Seminar in Deutschland ersetzen, sondern idealerweise ein solches ergänzen.

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