Der Andenstaat Peru hat neben den Anden oder dem berühmten Titicaca-See viel mehr zu bieten. In einem Auslandsjahr in Peru hast du die tolle Chance, ein Schuljahr fernab der ausgetretenen Pfade zu erleben. Das spuckende Lama kennt zum Beispiel jedes Kind. Aber wusstest du, dass Peru das Land mit der größten Diversität an Vögeln weltweit ist? Wenn du dich für Peru entscheidest, fliegst du zu Beginn deines Austauschjahres in eine andere Welt voller Entdeckungsmöglichkeiten und Geschichte(n). Ein wenig zu Peru erzählen wir dir bereits auf dieser Seite: Erfahre etwas über Festkultur und Kult(ur)stätten sowie zu Schulsystem und Schulalltag des Landes.

Schüleraustausch und Auslandsjahr in Peru

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Feste feiern im Auslandsjahr Peru

Auch die Peruaner feiern gerne, wie du bestimmt während deines Schüleraustausches in Peru bald feststellen wirst. Die meisten Feste gehören zur katholischen Tradition, gehen aber auf die indianische Vergangenheit des Volkes zurück. Diese reizvolle Kombination  findet man zum Beispiel bei der Fronleichnamsprozession, die mit dem heidnischen Sonnenfest zusammengelegt wurde. Die Einwohner der Hauptstadt Lima feiern jedes Jahr im Oktober das Fest des „Herrn der Wunder“. Dabei wird ein silbernes Christus-Standbild durch die Straßen der Stadt getragen. Besonders im peruanischen Hochland sind rituelle Bräuche auch in der Gegenwart noch sehr lebendig. Faszinierend ist es, dort einmal den Karneval zu erleben: Trommeln geben die Rhythmen vor, zu denen sich Tänzer mit Masken, bunten Gewändern und oft auch Kriegsbemalung bewegen.

Austauschjahr in Peru: Kult(ur)stätten des Andenstaates

Bestimmt hast du im Zusammenhang mit Peru schon mal von der mystischen, präkolumbianischen Stadt Machu Picchu gehört. Die Ruinenstadt im Urwald, erst 1911 zufällig entdeckt, war einst Zuhause für 5.000 Menschen. Machu Picchu ist, bis auf die fehlenden Hausdächer, erstaunlich gut erhalten. Hier bekommst du innerhalb deines Austauschjahres in Peru die Gelegenheit, tief in die Geschichte des Landes einzutauchen. Eine weitere Kult(ur)stätte, die ebenfalls eine Reise lohnt, ist Perus Hauptstadt Lima. Hier findet der Interessierte eine dermaßen beeindruckende Zahl an Kunstschätzen, dass die Stadt von der UNESCO zum „Kulturellen Erbe der Menschheit“ erklärt wurde. Wenn dich die Inkakultur fasziniert, dann statte doch einmal dem Goldmuseum einen Besuch ab. In seinen Ausstellungsräumen vermitteln über 6.500 Statuen, Becher, Tassen und andere goldene Gegenstände einen Eindruck vom einstigen Reichtum der Inka. Im Anschluss kannst du beim Bummel durch die schachbrettartig angelegte Altstadt viele Kirchen, Klöster und Paläste – Relikte der Kolonialzeit – bewundern.

Dein Schüleraustausch: Schulsystem in Peru

Innerhalb des peruanischen Schulsystems teilt sich die Schullaufbahn der Kinder in zwei Abschnitte:

Primaria

Die Primaria ist für die sechsjährige Grundschulbildung der peruanischen Schüler verantwortlich.

Secundaria

Der schulischen Grundausbildung folgt der Unterricht an einer weiterführenden Schule, die Secundaria genannt wird.

In Peru herrscht eine enorme Diskrepanz zwischen staatlicher und privater Schulbildung. Rund ein Viertel der Schulen ist heute bereits in privater Trägerschaft, Tendenz steigend. Die Wahl der Schulform ist oft ausschlaggebend für die Zukunftschancen der jungen Peruaner.

Schulalltag während des Schüleraustausches in Peru

Als Austauschschüler in Peru wirst du voraussichtlich das vierte oder fünfte Jahr einer Schule der Secundaria-Stufe besuchen. Morgens versammeln sich peruanische Schüler traditionell auf dem Schulhof, um die Schulneuigkeiten zu hören. Im Anschluss werden die Nationalhymne und oft auch eine hauseigene Schulhymne angestimmt, bevor dann gegen 8:00 Uhr der eigentliche Unterricht beginnt. In der Mittagspause gehen viele Schüler zum Essen nach Hause. Anschließend drücken sie nochmals bis ungefähr 14:00 Uhr die Schulbank.

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