Wie sind die beruflichen und schulischen Perspektiven?

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, eine oder auch mehrere Fremdsprachen zu beherrschen, eine gewisse Flexibilität zu zeigen und bereit zu sein, sich auf neue Situationen einzulassen. Wer also ein Austauschjahr absolviert hat, hat bei einer Bewerbung später die besseren Chancen. Oder?

Austauschjahr aus beruflicher Perspektive

Sicherlich ist es grundsätzlich nie verkehrt, wenn du in deinem Lebenslauf einen längeren Auslandsaufenthalt nachweisen kannst. Denn der Personalchef kann daran erkennen, dass du schon in jungen Jahren bereit warst, ein paar Monate in die Ferne zu schweifen, um dort eine ganze Menge an interessanter Eindrücke zu gewinnen. Wer mal einen Austausch mitgemacht hat, ist (geistig) flexibel, mit hoher Wahrscheinlichkeit toleranter anderen Menschen und Kulturen gegenüber, hat früh gelernt, selbständig zu sein und, nicht zuletzt, spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens eine Fremdsprache fließend. All das sind Attribute, die sicherlich später bei der Jobsuche ausgesprochen gut ankommen.

Für viele Jobs wird heutzutage sogar zwingend ein Auslandsaufenthalt vorausgesetzt! Klar, du kannst ebenso gut während des Studiums oder auch dann noch, wenn du mit der Arbeit begonnen hast, ins Ausland gehen – aber eben schon alleine die Tatsache, dass du bereits für längere Zeit im Ausland warst, zeigt deine Bereitschaft – und das ist das, was zählt. Außerdem wird bei vielen Jobs zwingend vorausgesetzt, dass Fremdsprachenkenntnisse vorhanden sind – manche Gespräche werden sogar schon  in Englisch geführt! Also – auch der Punkt wird ganz klar an dich gehen.

Austausch trägt zur Völkerverständigung bei, es hilft uns, andere Menschen kennenzulernen und besser zu verstehen, es öffnet Horizonte und lässt uns über den Tellerrand hinausblicken. Mitarbeiter, die genau das können, sind gefragt! So einfach ist das.

Austauschjahr aus schulischer Perspektive

Falls du deinen Schüleraustausch oder dein Austauschjahr während der Schulzeit machst, wirst du auch hier sicherlich eine positive Veränderung an dir bemerken: natürlich in Bezug auf die Fremdsprache – logisch, denn wer mehrere Monate lang gezwungen ist, fast rund um die Uhr Englisch oder Französisch zu reden, sollte es nun wirklich nach der Rückkehr können. Das ist allemal mehr wert als der beste Englischunterricht: vor Ort in die Sprache eintauchen und sich ausschließlich so zu unterhalten. Es wird dich aus sprachlicher Sicht sicherlich einen ganzen Ruck voranbringen.

Außerdem wird es dir die Augen dafür öffnen, wie andere Schüler und Lehrer ticken, wie andere Schulsysteme funktionieren und dass bei uns an der Schule zwar vieles, sicherlich aber noch lange nicht alles gut ist. Was dir bisher vielleicht als unmöglich vorkam, erscheint dir auf einmal gar nicht mehr so verkehrt und was du bis dato als echt gut empfunden hast, wirst du vielleicht, wenn du es mal in anderer Form erlebt hast, dann doch gar nicht mehr so toll finden.

Austauschjahr aus persönlicher Perspektive

Alles in allem also verändert der Schüleraustausch in jedem Fall den Blickwinkel, er macht offen für Neues, du wirst selbstständiger, knüpfst neue Kontakte und lernst dabei etwas fürs Leben – das ist sie beste Schule überhaupt!

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